Garten

 

** Garten
blumengarten Der unmittelbar vor dem Haus gelegene Garten wurde und wird vielfältig genutzt. Das Auge erfreut sich an den Farben der Blumen, z.B. Pfingstrosen, Akelei und Zinnie. Sie sind in vielen traditionellen Gärten anzutreffen.
**Hochbeet
hochbeet

Das Beet liefert Gemüse (Karotten, Zwiebel, Karfiol, Radieschen, ...) für den Wochenmarkt.

Es soll eine Anregung sein wieder zu Hause mehr anzubauen.

Dabei ist die Anordnung der Saaten wichtig - was passt zusammen,
was ist wachstumsfördernd ?

Aufbau:

  • Gartenerde und verrotteter Kompost
  • Halbreifer Kompost
  • Laub
  • Pflanzenabfälle
  • Gehölzschnitt
  • Zeitungen und Pappe
  • dicke Äste und grobes Holz
  • Vor dem Einbringen des Aufbaus: Auskleiden der Innenseite mit Noppenmatten und auslegen eines Maschendrahtes am Boden
    gegen Wühlmäuse
**Windharfe

Errichtet vom oberösterreichischen Harfenbauer Franz Reschenhof

Diese, auch ,Äolsharfen' genannten Instrumente sind seit der Antike bekannt. Sie werden entsprechend der Geomantie eines Platzes aufgestellt. Vom Wind erzeugte Töne machen die herrschende Atmosphäre erlebbar. Die Töne verändern sich passend zu anderen Sinneseindrücken: Harmonisch und melodiös klingen sie an lauen Sommerabenden, dissonant, kalt und fast bedrohlich an eisigen Wintertagen.

**Sonnenuhr
Lange vor der Erfindung der mechanischen Uhren wurde die Zeit am Stand der Sonne abgelesen. Diese "natürliche Zeit" genügte den Ansprüchen, auch die Abweichung von max. 15 Minuten waren unwesentlich. Auf einer Sonnenuhr ist es genau Mittag, wenn die Sonne ihren Höchststand am Horizont erreicht hat und der Messstab parallel zur Erdachse steht.
**Heustadl
heustadl Diese Heustadl standen zu Tausenden im Pinzgau, prägend für die Landschaft, und intensiv zur Heubevorratung genutzt. Die Größe ergab sich aus der üblichen Holzlänge, das Schindeldach wurde meist mit Steinen beschwert. Über die "Lauch" welche mit den "Lauchbrettern" verschlossen werden konnte, wurde das Heu eingeworfen, um im Winter mit pferdebespannten "Ziachschltten" zum Stall gebracht zu werden.
**Bildstock
bildstock Bildstöcke sind im durchwegs katholischen Pinzgau oft Ausdruck allgemeiner religiöser Traditionspflege, werden aber auch aus konkretem Anlass errichtet. So wird Verstorbenen gedacht oder für die Schonung bei Naturkatastrophen gedankt. Hier steht die Hl. Anna, mit Tochter und einem aufgeschlagenen Buch als Bewahrerin und Vermittlerin des Wissens, und die Hl. Notburga mit Rechen, Sichel und landwirtschaftlichen Produkten als Schutzheilige der Mägde.